18.10.2006
Putschisten wollen verhandeln
Thailands neue Übergangsregierung geht auf Dialogkurs mit den Rebellen im Süden
Von Thomas Berger, Bangkok
Mehr als 1500 Tote haben die Unruhen in Thailands drei südlichsten Provinzen seit ihrem Beginn im Januar 2004 gefordert. Keine Woche, fast kein Tag vergeht, da aus Yala, Narathiwat und Pattani im Grenzgebiet zu Malaysia nicht Nachrichten über Terror und Gewalt eintreffen. Allein am Montag kamen bei verschiedenen Vorfällen in allen drei Provinzen neun Menschen ums Leben, sechs Opfer wurden am Wochenende gezählt. Gerade mit Blick auf die neuesten Vorkommnisse setzen P...
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