17.10.2006
Ecuador vor Stichwahl
Bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen wurde der favorisierte Linkskandidat Rafael Correa nur Zweiter. Betrugsvorwürfe erhoben
Von Timo Berger
Rafael Correa hat sein Ziel, die erste Runde der ecuadorianischen Präsidentschaftswahlen für sich zu entscheiden, knapp verfehlt. Nach Auszählung der Hälfte der Stimmen lag sein härtester Gegner, der konservative Multimillionär Alvaro Noboa, mit 27,4 Prozent in Führung. Der linksgerichtete Correa konnte 22 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen, wie das Oberste Wahltribunal mitteilte. Beide Kandidaten müssen am 26. November in einer Stichwahl gegeneinander antr...
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