06.09.2006
Zensurparagraph in Bereitschaft
Münchner Polizei soll Staatsoberhaupt des Vatikans vor Beleidigungen schützen
Von Nick Brauns
Papstkritiker müssen sich während des Bayern-Besuches von Papst Benedikt XVI. auf eine »niedrige Einschreitschwelle« der Polizei gefaßt machen. Ungestraft werde niemand den Papst auf Transparenten verunglimpfen, so die Münchner Polizei. Sie stützt sich dabei nach Aussagen von Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer auf Paragraph 103 des Strafgesetzbuches, der die Beleidigung von Organen und Vertretern ausländischer Staaten zum Straftatbestand erklärt. Schließlich ist B...
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