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04.08.2006

Kriegsverbrechen

Phosphor und Streubomben

Von Taher Abou Hamdan, Tyrus (AFP)
Bei jeder Bewegung schreit der kleine Hussein Mahdi. Überall hat er Brandwunden – auf der Brust, an den Beinen, an den Händen, auf dem Rücken, auch im Gesicht. Die Ärzte in der libanesischen Hafenstadt Tyrus sind sich sicher, daß der Neunjährige zum Opfer eines Angriffs mit Phosphorbomben wurde, als die israelische Armee die Ortschaft Nakura im Südwesten Libanons ins Visier nahm. Hussein verlangt nach seiner Mutter. »Warum brennt sie auch?«, fragt der Junge wie im W...

Artikel-Länge: 2412 Zeichen

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