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10.07.2006

Tribunal gegen »Killer-Company«

Studenten fordern mehr öffentlichen Druck für soziale und ökologische Standards bei Coca-Cola

Von Harald Mühle
Carepa, Kolumbien, 5. Dezember 1996, neun Uhr morgens: Auf dem Werksgelände des Coca-Cola-Abfüllbetriebes Bebidas y Alimentos verrichtet Isidro Segundo Gil seinen Dienst als Pförtner. Zwei Paramilitärs erscheinen am Tor und erkundigen sich, ob er Isidro Segundo Gil sei. Der Angesprochene bejaht und fragt, was die beiden wollen. Sie erwidern, daß sie jemanden in der Fabrik sprechen müssen. Als Gil daraufhin das Tor öffnet, feuern sie auf den Pförtner. Vier Pistolensc...

Artikel-Länge: 4633 Zeichen

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