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20.06.2006

»Arbeitsagentur forciert Ein-Euro-Jobs«

Nur drei Prozent der Betroffenen wurden in reguläre Arbeitsverhältnisse vermittelt. Ob trotz oder wegen Hartz IV, weiß man nicht. Ein Gespräch mit Kornelia Möller

Interview: Claudia Wangerin
In Bayern ist das Verhältnis von Arbeitslosen und offenen Stellen nicht ganz so schlecht wie in anderen Regionen – und trotzdem besteht keine Aussicht auf Vollbeschäftigung. Wie schätzen Sie die Lage der Betroffenen ein? In der Praxis forcieren die Bundesagentur für Arbeit und die »Arbeitsgemeinschaften« (ARGE) die Ein-Euro-Jobs. Die sollten ursprünglich nur als letztes Mittel vergeben werden. Faktisch haben bis jetzt nur drei Prozent der Ein-Euro-Jobber sp...

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