17.06.2006
»Das Bürgerbegehren muß in Betriebe und Stadtteile«
In Essen wollen Gewerkschaften und Initiativen gemeinsam Privatisierungen im Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge verhindern. Ein Gespräch mit Dieter Seifert
Interview: Wera Richter
* Dieter Seifert ist Geschäftsführer
von ver.di in Essen und einer der Vertretungsberechtigten des
Bürgerbegehrens für den dauerhaften Verbleib der kommunalen
Daseinsvorsorgebetriebe in städtischem Besitz
F: In Essen ist ein umfassendes
Bürgerbegehren eingeleitet worden. Worum geht es?
Uns geht es tatsächlich nicht um
ein Einzelprojekt, sondern wir wollen Privatisierungen im Bereich der
gesamten kommunalen Daseinsvorsorge verhindern. Das umfaßt die
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