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17.05.2006

»Im Zweifel für die Freiheit«

Kirchen und Flüchtlingsorganisationen ziehen kritische Bilanz zur Situation im Berliner Abschiebeknast

Von Jana Frielinghaus
Seit Januar 2003, als 60 Insassen des Abschiebegefängnisses in Berlin-Köpenick in den Hungerstreik traten und eine Welle von fast 40 Selbstverletzungen und Suizidversuchen für Schlagzeilen sorgte, habe sich zumindest bei den Haftbedingungen vieles zum Besseren entwickelt, erklärte Dieter Müller, katholischer Seelsorger in der Anstalt, am Dienstag in Berlin. Gleichwohl hat der Aktionskreis Abschiebungshaft Berlin, dem neben der Arbeiterwohlfahrt und dem Flücht...

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