05.05.2006
Nicht nach Gutsherrenart
Ver.di-Chef Bsirske kritisierte vor Tausenden in München Haltung der Länder. Keine Einigung im Tarifstreit. Streiks und Demonstrationen werden fortgesetzt.
Von Nick Brauns und Daniel Behruzi
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di schreibt sich in Bayern inzwischen mit »W«. »Wehr di« heißt es auf den gelben Streikbuttons. Denn die Beschäftigten des Freistaats kämpfen seit drei Monaten gegen die Einführung der 42-Stunden-Woche, mit der Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) 11000 Arbeitsplätze abbauen will. Gleichzeitig wollen die Streikenden Einkommenskürzungen in Höhe von nahezu 20 Prozent durch Mehrarbeit und die Streichung des Urlaubs- und Wei...
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