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04.04.2006

Ratlos in Bagdad

US-Außenministerin Rice drängte im Irak auf rasche Regierungsbildung – ohne Erfolg. Britischer Amtskollege Straw: Besatzer haben das Recht, Premier zu benennen

Von Rüdiger Göbel
Im Demokratie-Export in den Nahen Osten ist der Wurm drin, die Besatzer sind zunehmend unzufrieden mit den Besetzten. US-Außenministerin Condoleezza Rice und ihr britischer Kollege Jack Straw übten am Montag bei ihrem Besuch in Bagdad harsche Kritik an den Vorgängen im Irak, wo fast vier Monate nach der Wahl noch immer keine neue Regierung steht. Der künftige Ministerpräsident müsse eine »starke Führungspersönlichkeit« und »einigende Kraft« sein, meinte Rice in der ...

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