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23.03.2006

Wahrheit war wichtig

Zum 100. Geburtstag von Lea Grundig eröffnen in Berlin zwei Ausstellungen. Ein Besuch bei ihrer Galeristin Karoline Müller

Von Mario Freidank
Wenn ich auf der Straße sehe, daß ein Nazi zusammenbricht, werde ich ihm nicht helfen.« Die so sprach, wußte warum. Mit zwanzig in die KPD eingetreten, enterte die Graphikerin Lea Grundig in der Weimarer Republik mit einer Künstlergruppe die Podien von Naziveranstaltungen, um die Dinge klarzustellen. Dafür gab es regelmäßig Prügel. Lea Grundig kam aus einer kleinbürgerlichen jüdischen Familie. Sie wurde am 23. März 1906 in Dresden geboren, wo sie an der Akademie d...

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