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23.03.2006

In falschen Hälsen

»Das Leben der Anderen« – einfach ein gutes Melodrama.

Von Jürgen Karl Klauß
Ein Film, der die Wissenden von den Unwissenden trennt und sich der Zustimmung letzterer sicher sein darf, ist Florian Henckel von Donnersmarck gelungen. Was ergreift mehr unbedarfte Herzen als ein Melodram? Zwar hält dessen Anspruch, eine historische Realität abzubilden, genauerer Überprüfung nicht stand. Aber das schmälert keineswegs die allgemeine Euphorie, auch nicht die in den Redaktionsstuben. Statt genauer nachzuforschen, schließt man sich überkommenen Bilder...

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