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23.03.2006

Unheimliches Schweigen

Mordserie an jungen Frauen in mexikanischer Grenzstadt.

Von Andreas Henrichs, Ciudad Juárez
Noch in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war Ciudad Juárez ein verlassenes Nest in der Wüste Chihuahuas. Bars, Restaurants, billige Lebensmittelgeschäfte säumten die staubigen Straßen. Angelockt durch den »amerikanischen Traum« strömten immer mehr Menschen in die Stadt am Rio Bravo. Ein besseres Leben in den USA schien hier zum Greifen nah. Der Ausbau des Flusses zu einer Grenzanlage machte diesen Hoffnungen ein Ende. Ohne Geld und gültige Papiere w...

Artikel-Länge: 3848 Zeichen

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