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13.03.2006

Berlusconi sagt Papst ab

Proteste gegen Treffen zwischen Ministerpräsidenten und Joseph Ratzinger waren erfolgreich. Nach Abgabe der Kandidatenlisten erreicht Wahlkampf in Italien die heiße Phase

Von Fabian Bucher
Wer am Hauptbahnhof von Rom aus dem Zug steigt, könnte meinen, er sei mitten in Peking gelandet. Doch die allgegenwärtigen Porträts zeigen nicht Mao Tse-tung. Von fast zehn Meter hohen routierenden Säulen und riesigen Plakaten blickt Ministerpräsident Silvio Berlusconi auf die Reisenden herab. Nach einer weihnachtlichen Schönheitsoperation war der italienische Ministerpräsident fast vier Wochen verschwunden. Einen guten Monat vor den Parlamentswahlen prägen ...

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