07.03.2006
Mehr Hitlerverarsche!
George Taboris »Mein Kampf« gehört in die Lehrpläne. Christoph Schroth hat das Stück am Staatstheater Cottbus inszeniert
Von Stefan Amzoll
Die Kameraderie geht ja nicht ins Theater, jedenfalls nicht in ein Staatstheater. Sie besucht allenfalls Schmierenoperetten, damit der Schweiß der Jagd auf Undeutsches rascher trocknet. »Mein Kampf« des A. H. liest diese Bagage der Verirrten und Elenden unkommentiert. Und ganz böse wird dies Alt-und Jungvolk, wenn Hakenkreuzlergrößen beleidigt werden. Sie mit Spott zu überschütten, schmerzt besonders – braune Kehlen schreien dann nach Rache. Aber was soll ein Stück ...
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