Zum Inhalt der Seite
20.06.1997

Staatskrise ohne Ende

Kommentar zum Abgang des türkischen Premiers Erbakan

Von Werner Pirker
Es war ein eher kurzes Gastspiel, das die Islamisten an der Spitze des türkischen Staates gaben. Die Koalitionskrise, die den Führer der Wohlfahrtspartei, Necmettin Erbakan, zum Aufgeben zwang, hatte wenig mit dem üblichen Hader der an der Regierung beteiligten Parteien um Einfluß und Pfründe zu tun. Sie betraf die Grundlagen der Macht. In den letzten Wochen und Monaten war deutlich geworden, daß in der Türkei - zwischen den politischen Eliten und den Militär...

Artikel-Länge: 2784 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90