21.02.2006
USA unzufrieden mit Iraks Schiiten
Washington droht mit Geldentzug. Großbritannien bittet um Verständnis für Folterer
Die USA sind mit der Regierungsbildung
in ihrem Besatzungsgebiet Irak unzufrieden. Washingtons erster Mann
in Bagdad, Botschafter Zalmay Khalilzad, drohte am Montag mit Entzug
der Finanzmittel, sollte in naher Zukunft keine Regierung der
nationalen Einheit gebildet werden. Die USA würden kein Geld in
Institutionen investieren, deren Leiter nur die Interessen ihrer
Volksgruppen verfolgten, erklärte Khalilzad bei einer
Pressekonferenz in der irakischen Hauptsta...
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