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17.02.2006

Wir weben!

Die Feder und die Furcht vor ihr: Zum 150. Todestag von Heinrich Heine, den man lesen muß, aber bitte nicht quer

Von Wiglaf Droste
Geburts- und Todestage berühmt gewordener Frauen und Männer zu begehen gehört zum Pflichtprogramm des Feuilletons. So pflegt man die Kultur, auf die man sich berufen möchte, und die Tradition, in der man sich sieht, und man ergreift die Gelegenheit, auf Menschen hinzuweisen, deren Werke einem etwas bedeuten. Die Gefahr der Langeweile besteht durchaus – allzuoft werden die Jubiläen wie auch die Jubilare routiniert heruntergekaut, Texte, die sich schon beim let...

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