11.02.2006
Berlinale zum Verrücktwerden
Von illustrierter Theorie, Herr Zizek, hat Sergej Eisenstein wohl nicht geträumt
Von Peer Schmitt
Die Welt ist zum Verrücktwerden,
in Form, Begriff und Inhalt. Daß der Wahnsinn die subjektive
Konsequenz unauflösbarer politischer, psychologischer, sexueller
usw. Konflikte ist, zeigt im Berlinale-Panorama Udi Alonis Film
»Melichot«.
Aloni ist nicht nur Filmemacher,
sondern auch Autor und Bildender Künstler. Seine Arbeit ist sehr
an aktueller Theorie orientiert. Beispielsweise bezieht sich Aloni
anspielend, stellenweise auch explizit auf (Lacansche) Ps...
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