11.02.2006
Blutbad am Trauertag
In Pakistan starben über 30 Menschen bei Auseinandersetzungen zwischen Sunniten und Schiiten
Von Hilmar König
Obwohl die Behörden gewarnt worden waren und für ein starkes Aufgebot gesorgt hatten, kam es in der Stadt Hangu in der pakistanischen Nordwest-Grenzprovinz am Donnerstag zu einem Blutbad. Die Schiiten begingen ihren wichtigsten religiösen Feiertag, an dem sie den Tod des Imams Hussein, eines Enkels des Propheten Mohammed, im 7. Jahrhundert betrauern. Nach dem Gottesdienst in der Imam-Barga-Quami-Moschee zogen etwa 300 Gläubige in einer Prozession durch den Basar. Do...
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