08.02.2006
Europäisches Dumping
Am 16. Februar soll die EU-Dienstleistungsrichtlinie verabschiedet werden. Nationale Sozial- und Tarifstandards wären dann kaum noch zu halten
Von Gerhard Klas
Würde man den Handel mit
Dienstleistungen in der EU liberalisieren, rechnet die EU-Kommission
mit 33 Milliarden Euro Umsatzsteigerung und 600000 zusätzlichen
Jobs. Wachstum und Arbeit – das klingt wie Musik in den Ohren
vieler Politiker und Wirtschaftswissenschaftler. Sie verkaufen
deshalb die Dienstleistungsrichtlinie, die am 16. Februar im
Europäischen Parlament abgestimmt wird, als ein Heilmittel gegen
wirtschaftliche Stagnation und Massenarbeitslosigkeit....
Artikel-Länge: 5428 Zeichen


