06.02.2006
Rechtsruck anstelle von Neuwahlen
Polens Opposition hält ein Jahr lang still. Staatsangestellte auf kommunistische Vergangenheit durchleuchtet
Von Tomasz Konicz
Eine informelle »Koalition der
Angst« sei am vergangenen Donnerstag in Warschau geschmiedet
worden. So zumindest kommentierten am Freitag und Samstag etliche
politische Beobachter der polnischen Medien die aktuelle Lage: Die
schon sicher geglaubten Neuwahlen waren durch die Unterzeichnung
einer »Stabilitätsvereinbarung« zwischen der
regierenden rechtskonservativen PiS (Recht und Gerechtigkeit) und den
»Oppositionsparteien« LPR (Liga der Polnischen Familien)
...
Artikel-Länge: 3291 Zeichen


