25.01.2006
Tief Luft holen
Josef Skvoreckys »Jazz-Geschichten« sind vielleicht das beste, was je über Jazz geschrieben wurde
Von Jürgen Lentes
Der Jazzer war von Natur aus ein Außenseiter, stand außerhalb der etablierten Gesellschaft: »Ich war ein Dandy, ein Hipster, ein Schniegel - doch, doch, das war ich; das hatte auch seinen politischen Sinn, es legitimiert eine oppositionelle Haltung, und nicht nur das, es hat auch mit dem Mythos zu tun, der Jugend, dem Mythos an sich ...«, so charakterisiert sich einer von den Helden in Josef Skvoreckys »Jazz-Geschichten«, die unter dem Titel »Das Baßsaxophon« vorlie...
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