21.01.2006
Giftige Chemie im Blut
Niedersächsische Landesregierung soll nach Zugunglück Meßergebnisse verschwiegen haben
Von Reimar Paul
Nach dem schweren Zugunglück im niedersächsischen Bad Münder vor dreieinhalb Jahren hat es entgegen bisherigen Erkenntnissen im Blut von Einsatzkräften und Anwohnern doch Spuren der krebserregenden Chemikalie Epichlorhydrin gegeben. Nach Angaben der Rechtsanwältin Sabine Lüpkemann haben Tests an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ergeben, daß Blutproben mit dem Gift belastet sind. Lüpkemann vertritt Geschädigte, die von der Deutschen Bahn AG zwischen 2500 u...
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