Zum Inhalt der Seite
19.01.2006

»Dieses Jahr stehen 100 000 Zwangsumzüge an«

Mieterbund beklagt Willkür von Kommunen. »Heuschrecken« haben sich 200 000 Wohnungen unter den Nagel gerissen. Ein Gespräch mit Franz-Georg Rips*

Interview: Ralf Wurzbacher
Franz-Georg Rips ist Direktor des Deutschen Mieterbundes e.V. Mit wie vielen Zwangsumzügen im Rahmen von Hartz IV rechnet der Mieterbund in diesem Jahr? Neuerdings ist nicht mehr die Rede von Zwangsumzügen, sondern von Aufforderungen zur Wohnkostenanpassung. Anstatt die Haushalte mit nach Gesetzeslage überhöhten Wohnkosten zum Umzug aufzufordern, sind die Behörden dazu übergegangen, die über die »angemessenen« Mieten hinausgehenden Kosten nicht mehr zu begleich...

Artikel-Länge: 4039 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90