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11.01.2006

Sowjetbarock

Im Berliner Podewil wurde am Wochenende eine Viktor-Schklowski-Konferenz veranstaltet

Von Peer Schmitt
Scharfsinn, ein vielbeschäftigtes Wort. Kein Zitat wurde auf der kurzen Berliner Tagung über den russischen Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Filmarbeiter Viktor Schklowski am vergangenen Wochenende so häufig strapaziert wie das aus einem 1928 veröffentlichten Aufsatz seines lebenslangen Freundes und »partner in crime« Juri Tynjanow: »Schklowski ist ein Mann von Scharfsinn - bestechend und sehr traditionell. (...) Doch die Beimischung, die man braucht, um...

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