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11.01.2006

Borna als Mekka für Holocaust-Leugner?

Rechte planen Wallfahrtsort mit »Kriegsopfergedenkstätte«. Auch revisionistischer Verlag sollte Räume bekommen

Von Michael Bartsch
»Ein Ort stiller Trauer über die Ahnen« solle die geplante Kriegsopfergedenkstätte im sächsischen Borna werden. Diesen Eindruck versucht zumindest die Familie Limmer aus dem nordrheinischen Meerbusch zu erwecken. Im Vorjahr hatte sie für einen Verein »Gedächtnisstätte« das ehemalige Verwaltungsgebäude des Braunkohlenkombinats in Borna mit einem großen Freigelände gekauft. Nachdem aber rechte Kreise aus dem Rheinland und Holocaust-Leugner als Hintermänner des Vereins...

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