11.08.1998
Italien eiert in der Interventionsfrage
Rom sucht nach »politischer Übereinkunft« im Kosovo-Konflikt
Von Cyrus Salimi-Asl, Neapel
Die italienische Regierung eiert ob der Frage eines NATO-Einsatzes in Jugoslawien umher wie schon in anderen Fragen, etwa Irak. Man müsse politischen Druck auf die Führung in Belgrad ausüben, heißt es aus den Amtsstuben der zuständigen Ministerien, könne jedoch auch eine Intervention der NATO nicht ausschließen. Jetzt hat sich offiziell der Staatssekretär im Außenministerium, Piero Fassino, in einem Interview gegenüber der Tageszeitung La Repubblica zu Wort ...
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