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06.01.2006

Peru: Buhlen um das Militär

Präsidentschaftskandidaten werben mit Amnestie für Menschenrechtsverletzungen um Stimmen. Sicherheitskräfte dürfen erstmals wählen

Von Angel Paéz (IPS), Lima
In Peru buhlen die aussichtsreichsten Präsidentschaftskandidaten um die Stimmen von Sicherheitskräften. Die Bewerber kündigten an, im Fall ihres Sieges Militärs und Polizisten zu amnestieren, die sich schwerer Menschenrechtsverletzungen im »Krieg gegen den Terrorismus« in den 80er und 90er Jahren schuldig gemacht haben. In diesem Jahr dürfen Perus Sicherheitskräfte erstmals wählen. Die Zahl der Stimmen, die sie und ihre Angehörigen in die Waagschale werfen könnten, ...

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