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08.12.2005

Vollzeitjob für einen Euro

IG BAU und Linke Liste kritisieren Stadt Wiesbaden wegen illegaler Beschäftigung von ALG-II-Empfängern

Von Richard Färber
Die Ein-Euro-Job-Praxis der Wiesbadener Stadtverwaltung steht unter heftiger öffentlicher Kritik. So bemängelt die örtliche Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), daß in der hessischen Landeshauptstadt ALG-II-Empfänger zu einem Vollzeitjob mit 38,5 Stunden pro Woche verpflichtet würden. Demgegenüber sieht das Gesetz maximal 30 Wochenstunden vor, um den Langzeitarbeitslosen noch genügend Zeit und Raum für die Eigeninitiativen zur Suche nach einem Arbeitsp...

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