23.11.2005
Streß in der WASG
Sachsen-Anhalt: Abweichler wollen Landesvorstand stürzen und gegen Linkspartei kandidieren. Bundesvorstand will Parteiausschlußverfahren prüfen
Von Ralf Wurzbacher
In der WASG Sachsen-Anhalt hängt der Haussegen schief. Kaum mehr als vier Monate vor der Wahl zum Magdeburger Landtag ist der bereits sicher geglaubte gemeinsame Wahlauftritt von Linkspartei.PDS und Wahlalternative plötzlich wieder fraglich. Wie junge Welt am Montag berichtete, hat es eine Gruppe innerhalb des WASG-Landesverbands darauf abgesehen, den Landesvorstand zu stürzen und auf eigene Faust in den Wahlkampf zu ziehen. War am Wochenende noch von 30 Parteimitgl...
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