19.11.2005
»Wir wollen die Brücken zur SPD nicht abbrechen«
In Köln traten 30 bisherige SPD-Mitglieder in die WASG ein. Reaktionen bisher nur von den Jusos. Ein Gespräch mit Günter Bell
Interview: Peter Wolter
* Günter Bell war lange Jahre Vorsitzender der Jungsozialisten in Köln und bis vorgestern Mitglied der SPD. Seit gestern gehört er der WASG an – zusammen mit 29 weiteren SPD-Flüchtlingen.
F: Sie und 29 andere ehemalige SPD-Mitglieder haben am Freitag Ihren Eintritt in die WASG bekanntgegeben. Wie begründen Sie den Parteiwechsel?
Wir sind von der SPD enttäuscht. Seitdem sie an der Regierung ist, hat sie eine immer unsozialere Politik betrieben. Es hat sich auß...
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