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10.11.2005

Staccato der Katastrophen

Elend und Geschäft im virtuellen Zeitalter

Von Franz Schandl
Häufen sich Katastrophen, erscheinen sie als Normalität. Je mehr es gibt, desto weniger werden sie also, solche wahrgenommen. Zweifellos, wenn es in diesem Tempo der Erdbeben, Flutwellen, Überschwemmungen und sonstigen Elementarereignisse weitergeht, dann dürfte bald der Punkt kommen, wo die Aufmerksamkeit gegen Null tendiert. Die Dramatik geht verloren. Katastrophenmüdigkeit zeichnet sich ab. Wenn der Katastrophen zu viele, gibt es keine Katastrophen mehr. Ab einem...

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