10.11.2005
Tuch über Kopf
Tugend und Rassismus: In Lars von Trier versagt die »schöne Seele«
Von Peer Schmitt
Diese Trilogie kann als Beschreibung des Reifungsprozesses einer Frau gesehen werden. Wie ein gutes Buch lesen, weiterblättern und entdecken, daß glücklicherweise noch viele Seiten zu lesen übrig bleiben«, sagte Lars von Trier nach der Fertigstellung von »Dogville« im Interview mit Sight and Sound (2/2004). »Washington«, der geplante dritte Teil seiner USA-Trilogie, ist allerdings vorerst auf die lange Bank geschoben. Die zu bildende Frau – Grace, im ersten Teil ges...
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