24.10.2005
Der nächste bitte: Ford
Der US-Konzern zieht bei der Erpressung der Belegschaft nach, während Debatten über die Konkurrenzfähigkeit der Autoindustrie und des US-Gesundheitswesen zunehmen
Von Sebastian Gerhardt
Nachdem vor einer Woche General Motors seine Einigung mit der Automobilarbeitergewerkschaft UAW präsentieren konnte, zieht nun Ford nach. Auch hier sollen die Beschäftigten für die Absatzkrise des Unternehmens einstehen, wenngleich die Lage des Unternehmens etwas günstiger ist. Konnte GM mit Quartalsverlusten von 1,6 Milliarden Dollar drohen, kommt Ford im dritten Quartal nur auf ein Minus von 284 Millionen Dollar. Dennoch verlangt der Konzern – aus Gründen der Glei...
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