24.10.2005
Geschaßt – und doch beklatscht
Georgien: Exaußenministerin will Oppositionsführerin werden. Sympathiebekundungen für US-Hoffnungsträgerin
Von Knut Mellenthin
Die frühere georgische Außenministerin Salome Surabischwili hat am Wochenende angekündigt, daß sie sich an die Spitze einer neuen politischen Bewegung stellen will. Sie werde nicht mit den bestehenden Parteien Georgiens, wohl aber mit einzelnen Parteimitgliedern zusammenarbeiten.
Die Außenministerin war am vergangenen Mittwoch von Regierungschef Surab Nogaideli entlassen worden. Zuvor hatte die nationalistische Einheitspartei von Präsident Michail Saakaschwili, ...
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