07.10.2005
Vier Menschenpakete
Eine Performance, die keine war: »Architektur als Lebensraum« von Georg Katzer und Rose Schulze in Berlin
Von Stefan Amzoll
Performance ist ein totgerittener Begriff. Er kommt bekanntlich von Interpretieren, Umsetzen, Realisieren. Derlei hatte früher eine handwerkliche Grundlage. Um Kunst zu verwirklichen, bedurfte es nicht nur materialtechnischer Überlegungen, gleichermaßen kam es auf den Ausdruck der Nachricht, die der Künstler aussenden will, an. Unter dem Label Performance ist soviel Unfug fabriziert worden, daß daraus täglich neuer Spuk erwächst. Der Grund liegt im Mangel an Inhalte...
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