11.08.2005
Im Reich der Sinne
Unterlegungen zum Kommunismus (2)
Von Franz Schandl
Geistige Armut hat nicht vorrangig mit Wissen zu tun, sie bedeutet vor allem Indifferenz und Ignoranz. Reich sein hieße, differenzieren zu können. Auch und gerade die Sinne besser auszuprägen und einzusetzen, was Gehör, Blick, Geschmack, Gefühl betrifft. Genauer, feinsinniger, kenntnisreicher, reflektierter. Denn auch unsere Sinne sind nicht natürlich gegeben, sondern sozial geformt. Ihre biologische Beschaffenheit ist nicht ihre Bestimmung. Was als sinnliche Gewißh...
Artikel-Länge: 3564 Zeichen
Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.
Dein Abo zählt!
Abo abschließen
Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.
56,90 Euro/Monat
Soli: 72,90,
ermäßigt: 38,90
24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.
30,90 Euro/Monat
Soli: 42,90,
ermäßigt: 19,90
Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.
56,90 Euro/Monat
Soli: 72,90,
ermäßigt: 38,90