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11.08.2005

Lizenz zum Foltern

Malaysia: »Gesetz für innere Sicherheit« gerät zunehmend in öffentliche Kritik. Mißhandelte klagen an

Von Baradan Kuppusamy, Kuala Lumpur
In Malaysia haben Menschenrechtsaktivisten und Folteropfer die Abschaffung des berüchtigten »Gesetzes für innere Sicherheit« (ISA) gefordert. Ursprünglich als Handhabe gegen kommunistische Rebellen gedacht, erlaubt es, Verdächtige ohne einen Richterbeschluß für einen unbefristeten Zeitraum festzuhalten. Vor 45 Jahren verabschiedet, hat das ISA mehr als 3500 Menschen hinter Gittern gebracht, darunter Oppositionelle, Bürgerrechtler, Gewerkschafter, Studenten, Relig...

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