09.07.1998
Bohren an »undichten Stellen«
Thüringens Verfassungsschutz streitet mit der Gauck-Behörde
Von Knut Voss
Da sind Interessen im Spiel. Und der Vorgang ist bisher einmalig: Das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz hat sich öffentlich mit der Berliner Gauck-Behörde angelegt. Es geht dabei um einen Toten. Wie die Erfurter Geheimdienstler in der letzten Woche mitteilten, arbeitete der im vergangenen Sommer verstorbene Mann - er hieß angeblich Herbert Machate und hatte nacheinander verschiedene Posten in der Thüringer Ministerialbürokratie inne - für das KGB und...
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