Zum Inhalt der Seite
23.06.2005

Eingängig, aber zu kurz gegriffen

Zu den Fehlfunktionen des menschlichen Gedächtnisses hat Daniel Schacter eine materialistische Theorie entwickelt. Ihre Einfachheit ist genial. Sie erklärt alles, bis auf den Datenschrott in jeder Menge Köpfen

Von Frank Ufen
Über die Unzuverlässigkeit des Gedächtnisses wird ständig geklagt. Hat die Evolution bei seiner Konstruktion gepfuscht? Ganz im Gegenteil, behauptet der US-amerikanische Psychologe und Neurologe Daniel Schacter. In seinen Augen sind die alltäglichen Fehlleistungen des Gedächtnisses nichts als Folgen und Nebenwirkungen von Eigenschaften, die nützlich und notwendig für das Überleben sind. Manchmal funktioniert das Gedächtnis schlecht, manchmal aber auch zu gut. Eri...

Artikel-Länge: 4667 Zeichen

Lesen Sie 10 Wochen lang alle Inhalte der Tageszeitung junge Welt für nur 10 Euro. Das Aktionsabo endet automatisch nach Ablauf und muss nicht gekündigt werden.

Dein Abo zählt!

Weitere Optionen unter: www.jungewelt.de/abo.

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90