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16.04.2005

Einzigartige Zwischenzeit

Anfang April vor zehn Jahren war die junge Welt am Ende. Wenige Tage später wurde ein neuer Anfang daraus. Auch, weil Redakteure lernten, einen Verlag zu führen

Von Klaus Fischer
Nach der Pleite grassierte Ratlosigkeit. Als Anfang April 1995 der damalige Verleger die junge Welt für insolvent erklärte, guckten sich Redakteure und Verlagsmitarbeiter verdutzt an. Daß es nicht besonders um Auflage und Erlössituation stand, galt zwar als offenes Geheimnis. Ein Ende des damals fast fünfzig Jahre alten Titels wollte sich dagegen kaum einer vorstellen. Doch was tun? Betriebsratschef Dietmar Koschmieder, Leiter des Wirtschaftsressorts der jW, war ...

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