Kriegswirtschaft Russlands im Vorteil
Wien. Wegen zunehmender russischer Angriffe stehe die Ukraine ökonomisch »mit dem Rücken zur Wand«, heißt es in einer neuen Analyse des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) vom Mittwoch. Das Institut senkte seine Erwartung für das diesjährige ukrainische Wirtschaftswachstum auf 0,6 Prozent. Das sind 0,4 Prozentpunkte weniger als in der vorigen Prognose von Juli. Russland kämpfe ebenfalls mit den Folgen seines Angriffskrieges, hieß es vom WIIW. Aber: »Auch im nächsten Jahr wird Präsident Putin keinerlei Probleme haben, den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren.« Der Staat könne sich weiter Geld bei inländischen Banken leihen. Die Wachstumsprognose des Instituts für Russland liegt bei 0,6 Prozent für 2026. (dpa/jW)
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