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Genozid in Gaza

UNO kritisiert Leichenbergung in Gaza

Genf. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk verlangte am Dienstag, dass bei der Untersuchung geborgener Leichen »internationalen Ermittlern der Zugang zu allen Teilen des Gazastreifens gestattet wird, um bei der Beweissicherung zu helfen«. Die derzeit laufende Bergung sterblicher Überreste (überwiegend von Frauen und Kindern) in dem Palästinensergebiet verweise auf die Möglichkeit, dass dort Kriegsverbrechen begangen worden sind. Die sterblichen Überreste »ganzer Familien« würden an Orten freigelegt, »die durch israelische Angriffe dem Erdboden gleichgemacht wurden«, erklärte Türk. Er verwies zudem darauf, dass immer noch »viele Gebiete im Gazastreifen, in denen die israelische Armee im Einsatz ist, weiterhin von Bulldozern planiert werden, ohne Respekt für die Toten unter den Trümmern«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2026, Seite 6, Ausland

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