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Homophobie

Ungarn: Änderung von Anti-LGBTQ-Gesetz

Budapest. Ungarns neue Regierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, um das LGBTQ-feindliche Gesetz der Vorgängerregierung von Viktor Orbán zu ändern. Der am Montag eingebrachte Entwurf sieht vor, Passagen aus dem ungarischen Kinderschutzgesetz zu streichen, welche die »Förderung« und die »Darstellung« von Homosexualität etwa in Filmen und im Fernsehen für Minderjährige untersagt hatten. Künftig sollen allgemein Inhalte verboten sein, welche die körperliche, geistige, emotionale oder moralische Entwicklung von Kindern »ernsthaft beeinträchtigen« können. Die neuen Vorgaben seien aber »unabhängig von sexueller Orientierung« und daher im Einklang mit EU-Recht. Am Sonnabend kündigte Magyar bereits an, ein Adoptionsgesetz von 2020 ändern zu wollen, das gleichgeschlechtliche Paare ausschließt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2026, Seite 6, Ausland

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