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09.09.2026, 17:55:06
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SPD-Spitzenkandidat äußert sich zu Ermittlungen wegen Bestechlichkeit
Berlin. Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Hannover als »absolut haltlos« bezeichnet. »Ich habe nichts zu verbergen«, sagte er dem RBB am Mittwoch. Er wolle mit Polizei und Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten. »Ich will da absolute Transparenz und ich bin da ganz entspannt.« Von den Ermittlungen habe er am Morgen erfahren, er kenne aber keine Details. »Was die Staatsanwaltschaft wissen möchte, werde ich ihnen sagen – dann müssen die mir aber auch sagen: Was sind die Vorwürfe? Was steht im Raum?«, sagte er dem Sender.
CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers äußerte sich zurückhaltend zu den Ermittlungen gegen Krach. »Die Fragen zu dieser Entwicklung muss Steffen Krach beantworten. Ich habe volles Vertrauen in unsere Sicherheitsbehörden«, erklärte Evers auf dpa-Anfrage. CDU und SPD bilden derzeit zusammen die Berliner Landesregierung. Am 20. September wird das neue Abgeordnetenhaus gewählt.
Die Staatsanwaltschaft Hannover hatte zuvor mitgeteilt, Ermittlungen gegen Krach eingeleitet zu haben. Nach Informationen des Tagesspiegels durchsuchten Ermittler am Mittwoch seine Wohnung im Ortsteil Schöneberg sowie Räume in der SPD-Landesparteizentrale im Wedding sowie in Hannover. Demnach verdächtigt die Staatsanwaltschaft den Politiker, noch in Hannover von einem Träger im Gesundheitswesen Spenden erhalten zu haben, um sich für ihn in einem Bieterverfahren einzusetzen. Krach war von Ende 2021 bis Anfang 2026 Präsident der Region Hannover und saß dem Aufsichtsrat der kommunalen Krankenhauskette vor. (dpa/jW)
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