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Überwachung

Bayern setzt weiterhin auf Polizeisoftware von Palantir

Foto: Peter Kneffel/dpa
Vater Staat will wissen, wo du steckst und was du denkst

München. Bayern will vorerst weiter auf die Polizeisoftware des US-Anbieters Palantir setzen. Eine Verlängerung des im April 2027 auslaufenden Vertrags für das Analyseprogramm »Vera« um ein Jahr scheine derzeit erforderlich, teilte das bayerische Innenministerium am Mittwoch auf Nachfrage der dpa zur Begründung mit. »Wir verfolgen auch weiterhin das Ziel, langfristig unabhängiger und digital souveräner zu werden«, sagte ein Ministeriumssprecher. Daher beobachte Bayern »intensiv die aktuellen Marktentwicklungen« und begleite »aktiv Bestrebungen auf Bundes- und Länderebene« mit Blick auf deutsche oder europäische Alternativen. »Bis eine solche Alternative verfügbar ist, können wir allerdings nicht auf die wertvollen Analysefähigkeiten verzichten, die uns durch Vera zur Verfügung stehen«, sagte der Ministeriumssprecher. Das gelte auch für eine Verlängerung des Vertrags mit Palantir, »bis eine entsprechende deutsche oder europäische Lösung zur Verfügung steht«. (dpa/jW)

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Erschienen am 10.09.2026, Inland

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