30.03.2005
Weiterhin Einsturzgefahr in Atommüllendlager
56 Millionen Euro für Sicherungsabreiten in Morsleben bewilligt. Die Behörden halten Freisetzung von Radioaktivität für unwahrscheinlich. BUND fürchtet dramatische Folgen
Von Reimar Paul
Dieser Tage hat das Bundesumweltministerium für weitere Sicherungsarbeiten im Atommüllendlager Morsleben (Sachsen-Anhalt) 56 Millionen Euro bewilligt. Das Geld werde für »bergbauliche Gefahrenabwehrmaßnahmen« und das atomrechtliche Planfeststellungsverfahren zur endgültigen Stillegung des Endlagers verwandt, sagt Florian Emrich vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Bei der Finanzierung des Endlagers Morsleben handele es sich um »einigungsbedingte Altlasten«, die a...
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