29.03.2005
Nach außen hin fröhlich
Betäubung, Leere, Regen: In »Tropenfieber« adaptiert Daniel Dubbe Joseph Conrad
Von Matthias Penzel
In »Tropenfieber« läßt der Reisereporter Daniel Dubbe einen Schriftsteller über »geistige Ausdünstungen, die sich Literatur nennen« lästern. Dubbe selbst deklarierte vor fast dreißig Jahren in der Rock Session, Pop-Musik interessiere ihn nicht mehr. Deshalb ist »Tropenfieber« auch entgegen der Behauptung auf dem Umschlag kein »Kriminalroman«. Das Hamburger Detektivbüro Brinkmann & Partner beauftragt Richard Karter, einen Kollegen aufzuspüren. Der Kontakt zu dem Erm...
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