11.05.2026
Ausstellung
Den Tod gewählt
Vor sechzig Jahren opferten sich zwei sowjetische Piloten für Berliner Zivilisten, daran erinnert die Ausstellung »Der unendliche Himmel« im Russischen Haus
Von Gisela Sonnenburg
Porträts, Landkarten, Zeitungsartikel: Sie könnten nichtssagend wirken, wäre der Inhalt, den sie transportieren, nicht so brisant. In der Ausstellung »Der unendliche Himmel« im Foyer der ersten Etage im Russischen Haus in Berlin geht es um zwei Militärpiloten, die ihr Leben opferten, damit Hunderte von Zivilisten leben können. Man schrieb den 6. April 1966, als am Nachmittag ein Düsenjäger der Sowjetarmee an seinem Stationsort Finow in Brandenburg losflog. Er steuer...
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